…auch so könnte man das Mini-Internationale in Koblenz langsam nennen. Traditionell gut besetzt lockte das Koblenzer Traditionsbahnsportfest am gestrigen Mittwoch auch einige Domstadtläufer an.
Den Anfang machte Wiebke über die 800m. 400m in 64sec flitzte sie bis 600m unbremsbar schnell über die Bahn und konnte trotz schwerer letzter Gerade nicht mehr eingeholt werden. Sie gewann ihren Lauf, der wie erwartet auch der schnellste der drei 800m-Läufe blieb, mit großem Vorsprung und kann mit einer Zeit von 2:16,66min für den frühen Saisonzeitpunkt mehr als zufrieden sein.
Es folgten die 800m der Männer, wo Dominic um den ersten Platz mitrannte. Im Ziel hatte jedoch Thomas Bojanowski von der LG Rhein-Wied die Nase vorn und Dominic wurde in 1:52,14min Zweiter.
Auf die 1500m verirrte sich ausnahmsweise mal Lisa Jascke, die sich ihre Kräfte für die 5000m am Sonntag bei den Westdeutschen in Bad Neuenahr sparte. Sie wurde Neunte in 4:48,94min. Lisas Rennen gewann Vera Coutellier, der zur Zeit wohl hoffnungsvollste Stern von Jugendtrainer Jürgen Jänisch. Gerade mal Jahrgang ’95 lief sie in einigen Älteren davon und kam mit 4:37,65min mit großem Vorsprung ins Ziel.
Die Männer vertrat Sebastian auf den 1500m. Es reichte an diesem Abend leider nicht für eine Zeit unter 4min und so war er mit seinem 14. Platz und einer Zeit von 4:02,97 nicht ganz zufrieden. Begründen lässt sich dies aber teilweise in der EInteilung der Athleten auf die verschiedenen Läufe. Alle 13 Athleten, die am Ende eine schnellere Zeit stehen hatten waren im ersten Rennen gelaufen. Basti rannte im zweiten Lauf vorne mit, leider war das Tempo hier niedriger und die Spitze bewegte sich hier einfach um die 4min.
Nachdem die Mittelstreckler von der warmen Sonne getragen wurden war dann mit dem Verschwinden der Sonne alles perfekt für die 5000m. Gutes Wetter ließ gute Zeiten erwarten und es fielen auch einige gute Zeiten an diesem Abend. Und wem das gute Klima nicht reichte, der konnte sich vorne an der Spitze auch einfach an den zukünftigen Pacemaker-Star Matti Markowski hängen.
Seine Dienste fanden ihren Anfang im schnellen 5000m-Rennen der Frauen. Dank Matti (der offiziell Zweiter in der Ergebnisliste ist) packten mit Maren Kock und Jana Sussmann gleich zwei Juniorinnen die magische 16min-Grenze. Vero sah unterwegs schon fast wie die sichere Siegerin aus, nach einem fulminanten Endspurt von Maren und Jana stand jedoch leider mit 16:03 der dritte Platz fest.
Jana und Ulla mussten ohne Tempomacher ihr Ding laufen, da der Lauf aber voll bepackt mit tollen Läuferinnen war machten sie auch so ein gutes Rennen. Jana lief viel vorne in der Hauptverfolgergruppe und wurde nachher Achte in 16:38,78min. Ulla war am Anfang weiter hinten, kämpfte sich dann in der Mittelphase des Rennens ganz toll vor, dann wurde es jedoch schwer und rutschte somit wieder etwas nach hinten. So wurde sie 17. in 16:52,79min.
Traurigerweise fehlen hier die Daten zum zweiten Frauenrennen, in dem Nina und Ronja mitmischten. Daher gibt es erstmal keine Zeiten. Beide liefen jedoch etwas unter 18min. Nina und Ronja wechselten in diesem Klauf öfter die Positionen, in einem tollen Endspurt machte Nina jedoch Boden gut und war vor Ronja im Ziel. Zufrieden mit ihrer Zeit war sie jedoch nicht.
Nach dem Frauen warteten dann noch 138 Männer darauf, in 6 Rennen Normen knacken zu können, neue Bestzeiten anzugehen oder einfach mal zu erfahren, wie 5000m denn so sind. Erik und Lukas starteten im dritten Zeitlauf, Bob musste allein in den vierten Lauf.
Schnellster Kölner mit 14:39min war Lars Haferkamp, der jedoch für das LT DSHS Köln startet. Der erste Dunkelrote war Erik, der sich nach 14:42,60min über eine richtig starke Debut-Zeit freuen konnte! (8. im Zeitlauf, 42. gesamt). Nur den vierten Kilometer muss er noch über, dann ist noch mehr drin.
Lukas Naegele war im Ziel ebenso euphorisch wie erschöpft. Nicht unbedingt gerne länger als 1500m unterwegs konnte er seine Bestzeit aus dem letzten Jahr um 25 Sekunden auf 14:53,5 steigern. Damit ist die magische 15er-Grenze geknackt, aber zur Lieblingsstrecke sind die 5000m trotzdem noch nicht geworden (19. im Zeitlauf, 63. gesamt).
Bob wagte sich zum ersten Mal an die 12 1/2 Runden und lief in einem Rennen, was schon deutlich weiter auseinander gerissen wurde als das davor. Er kann mit seinen 15:25,19min auf jeden Fall zufrieden sein (22. im Zeitlauf, 103. gesamt).
Gratulation an alle, die gestern so tolle Zeiten gelaufen sind, das lässt auf eine gute Saison hoffen. Weiter so!
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